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DIE LINKE sieht Handlungsbedarf für den Fahrradverkehr in Frechen

Nach dem schlechten Ranking für Frechen bei einer Befragung des adfc (Schulnote 4,4 / Platz 41 unter 43 vergleichbaren Städten in NRW) fordert DIE LINKE.Frechen verstärkte Anstrengungen der Stadt, um das Fahrradfahren in Frechen attraktiver zu machen. Das steigere die Lebensqualität, sei gut für den Klimaschutz und zudem auch gerecht, denn öffentliche Straßen und Wege werden auch von den Bürgerinnen und Bürgern finanziert, die auf ein Auto verzichten und schadstofffrei unterwegs sind.

Laut Sprecher Hauke Dressel hat die Befragung des adfc die Schwachstellen für den Fahrradverkehr aufgezeigt. Insbesondere der Zustand der Radwege bzw. ihre Führung oder gar ihr Fehlen würden von den Befragten bemängelt. Die Radfahrerinnen und Radfahrer in Frechen möchten zudem, dass Radwege von Falschparkern freigehalten werden und wünschen sich die öffentliche Förderung und Werbung für das Fahrrad als Verkehrsmittel. „Als jemand, der selbst oft in Frechen mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann ich die Berechtigung dieser Wünsche nur bestätigen“, so Dressel. „Zum Beispiel ist die südliche Ost-West-Verbindung zwischen Franzstraße und Hochstedenstraße nur unter Mühen und Gefahren mit dem Fahrrad befahrbar.“ Hier wäre eine Freigabe eines umsichtigen Fahradverkehrs in der Fußgängerzone eine wesentliche Erleichterung.

Die LINKE.Frechen nimmt erfreut zur Kenntnis, dass mit den Grünen auch ein Teil der Jamaika-Koalition Verbesserungsbedarf sieht. Dressel: „Wir hoffen, dass die Grünen in der Koalition entsprechende Maßnahmen anstoßen und werden auch eigene Vorschläge in die Gremien einbringen.“ Einer werde die Umstellung sogenannter „Bettelampeln“ sein, die Fußgängern und Radfahrern einen niedrigeren Rang gegenüber Autofahrern einräumten.

Als Sofortmaßnahme schlägt die LINKE vor, dass die Bürgermeisterin das Ordnungsamt anweist, das Falschparken auf Radwegen so konsequent und umfassend wie möglich zu ahnden. Dabei sollten auch Meldungen über Apps wie „Wegeheld“ zu hundert Prozent verfolgt werden.