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Moderner Kolonialismus: 40 Millionen Menschen schuften unter sklavenähnlichen Verhältnissen, damit bei uns Kleidung, Nahrung und Mobiltelefone „billig“ bleiben!

Die globalisierte Wirtschaft von Banken und Konzernen hat nichts mit Transparenz oder sozialem Fortschritt zu tun. Stattdessen wird koloniale Ausplünderung früherer Zeiten durch neue Sklaverei ersetzt.

Die Nachrichtenagentur AP veröffentlichte jüngst eine Meldung über den aktuellen „Global Slavery Index“. Demnach arbeiten über 40 Millionen (vorwiegend in Zentralafrika, Osteuropa und Teilen Asiens) unter Bedingungen, die nur als Sklaverei bezeichnet werden können. Der Bericht definiert moderne Sklaverei als geprägt von Drohungen, Gewalt und Lohnbetrug.

Die „reichen“ westlichen Länder tragen an dieser Situation die Hauptverantwortung, da ein Großteil der Waren aus solcher Produktion eben dorthin exportiert wird. Insgesamt wird der Umsatz mit solchen Waren auf 350 Milliarden (!) US-Dollar geschätzt. Die Hauptwarengruppen sind IT-Erzeugnisse (wie Computer, Tablets und Mobiltelefone), Kleidung sowie Nahrungsmittel, darunter besonders Fisch- , sowie Kakao- und Zuckerrohrprodukte – für uns also in teils weiterverarbeiteter Form „Waren des täglichen Bedarfs“!

Es ist nicht neu, wird aber in den hiesigen Medien immer wieder „erfolgreich“ verschwiegen: Unser vermeintlicher Reichtum gründet auf der brutalen Ausbeutung von Millionen von Menschen der südlichen Welt. Ganze Regionen werden durch den Billiglohndruck und die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in Sklaverei für uns „Reiche“ gehalten – vorsätzlich, und nicht etwa aus Versehen – und immer am maximalen Profit der auftraggebenden Konzerne orientiert!

Waren es früher die Könige, die mit ihren Handelskompanien durch brutalen Kolonialismus für den Luxus der oberen Schichten sorgten, übernehmen dieses schmutzige Geschäft heute die modernen Konzerne – geduldet und gefördert durch demokratisch gewählte Regierungen:  Heute sind solche Waren für die große Zahl von Menschen mit niedrigen Löhnen und Renten in den ‚reichen’ Ländern sogar notwendig, damit sie im Alltag über die Runden kommen können. Welch ein perfides Spiel des modernen und gewöhnlichen Kapitalismus’ – und es funktioniert mit ähnlichen Methoden wie 1890!

Gleichzeitig wird aufgrund des Berichts auch deutlich, dass die meisten Kampagnen zum fairen Handel im Weltmaßstab wirkungsarm geblieben sind. Sie vermochten es nicht, es mit den unmenschlichen und profitorientierten Machenschaften des Kapitalismus’ aufzunehmen und fristen seit Jahrzehnten ein pseudo-liberales Nischendasein.

Diese menschenfeindliche Praxis des globalisierten Handels ist die Ursache für die meisten zentralen Probleme unserer gesamten Welt. Wir brauchen hierzulande armutsfeste Löhne und Renten, mit denen der Kauf von Produkten aus weltweit fairen Arbeitsprozessen möglich wird. Gleichzeitig muss der Westen seine Schuld an den ärmeren Menschen dieser Welt durch umfassende und faire Bildungs- und Entwicklungsarbeit abtragen und dort für eine funktionierende Binnenwirtschaft sorgen. So beseitigt man übrigens auch Krieg, Hunger, soziale Not – und (wer hätte das gedacht?!) Fluchtursachen!

Wie lange können und wollen wir alle und jede/r Einzelne das eigentlich noch ertragen? Und wie lange können die Verantwortlichen sich aus ihrer Verantwortung für menschenfeindliches Handeln stehlen? – DIE LINKE steht übrigens als einzige demokratische, parlamentarische Partei derzeit konsequent für eine neue Politik, im eigenen Land wie auch international – und sie bietet mit der Überwindung des kapitalistischen Wirtschaftssystems Lösungen für eine soziale und solidarische Welt an. Das sollte nicht nur LINKE-Mitgliedern und LINKE-WählerInnen zu denken geben…
 

Hier die Webseite des „Global Slavery Index“ aufrufen (in englischer Sprache, externer Link)


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