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DIE LINKE Rhein-Erft: Solidarität mit den Beschäftigten bei Galeria Karstadt Kaufhof

Mit großer Betroffenheit wurde die Nachricht von der beabsichtigten Schließung einer Vielzahl von Galeria Karstadt Kaufhof Filialen – darunter auch die Galeria Kaufhof-Filiale in Brühl – aufgenommen.

Hierzu erklärt Hans Decruppe, Landratskandidat der Linken im Rhein-Erft-Kreis: „Das ist ein Albtraum für die Beschäftigten. Bundesweit werden über 62 Filialen dichtgemacht, über 6000 Arbeitsplätze werden vernichtet. Es ist unanständig, wenn Milliardäre wie René Benko die Corona-Pandemie nutzen, um noch mehr Reichtum anzuhäufen. Erst wurden die Verkäuferinnen in der Corona-Krise als systemrelevant gelobt, jetzt werden werden sie vor die Tür gesetzt und in die Arbeitslosigkeit geschickt.“ Zur Info: Decruppe hat als Rechtsanwalt im Auftrag der Gewerkschaft ver.di bei Karstadt seit 2004 an mehreren bundesweiten Tarifverträgen zur Sanierung und Zukunftssicherung des Kaufhausunternehmens maßgeblich mitgewirkt. Deshalb ergänzt er: „Die Beschäftigten der Warenhäuser haben in der Vergangenheit schon genug auf Vergütung verzichtet, um ihre Arbeitsplätze zu erhalten. Jetzt zeigt sich leider: Verzicht hilft im Kapitalismus nicht. Deshalb muss um jeden Arbeitsplatz gekämpft werden. Und diesmal sollen die Bosse verzichten. DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten.“

Zur Situation in Brühl führt Eckhard Riedel, der Spitzenkandidat der Brühler Linken zur Kommunalwahl, aus: „Der Verlust der Kaufhof Filiale wird die Attraktivität der Brühler Innenstadt konkret bedrohen. Kaufhäuser gehören zum Stadtbild, für viele Menschen ist der Online-Versand keine Alternative. Es liegt jetzt auch in der Verantwortung der Brühler Politik, zu handeln. Mittel- und langfristig ist der Einzelhandel in der Innenstadt generell bedroht, was eine absolute Katastrophe für die Beschäftigten ist. Ich sehe es als Pflicht der Bundesregierung, hier die Kommunen und die Beschäftigten nicht allein zu lassen“


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