Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Betrug an Real-Beschäftigten? DIE LINKE. Rhein-Erft solidarisch mit Beschäftigten von Real.

Die Metro AG verkauft Real, darunter auch drei Märkte in Hürth, Erftstadt und Bedburg. Die fragwürdigen Entscheidungen des Managements auf Kosten der Beschäftigten erscheinen mit der Bekanntgabe der Verkaufsabsicht in einem neuen Licht. Möglicherweise plante das Real-Management den Verkauf schon lange. Verdi spricht sogar von Betrug. Besondere Sorge bereitet der Linken im Rhein-Erft-Kreis, dass Amazon als möglicher Käufer im Gespräch sein soll.

Amazon-Beschäftigte streiken seit Jahren für eine Bezahlung nach dem Einzelhandelstarif. In den USA eröffnete Amazon bereits Märkte, in denen es keine Kassiererinnen mehr gibt. Es steht zu befürchten, dass die Real-Beschäftigten mit einer weiteren Verschlechterung ihrer Arbeitsverhältnisse rechnen müssen, wenn Amazon Real übernehmen sollte. Die bisherigen Umstellungen könnten bereits dazu gedient haben, Real für einen Investor attraktiv zu machen, der keine Tariflöhne zahlen und möglichst wenig fest Angestellte übernehmen will.

2016 verzichteten die Real-Beschäftigte auf Teile ihres Lohns. Im Gegenzug versprach das Management unter Olaf Koch ein umfangreiches Sanierungskonzept für die angeschlagene Kette. Im Mai kündigte das Real-Management den sogenannten Zukunftstarifvertrag. Neu Eingestellte verdienen trotz gleicher Arbeit bis zu 25% weniger als Kollegen mit alten Verträgen. Das können bis zu 600,- Euro Unterschied ausmachen. Dabei mussten die Steuerzahler schon 2013 über 1,5 Milliarden Euro an aufstockendem Hartz IV allein an Beschäftigte im Einzelhandel zahlen. 2017 war es insgesamt sogar 4,5 Milliarden Euro.

"Das Aufstocken von Löhnen ist nichts anderes als eine Form der Subventionierung von Unternehmens-Gewinnen. Dabei sitzen bei Unternehmen wie Metro, Real und auch Amazon an der Spitze Aktionäre und Unternehmer, die mühelos in der Lage wären, Beschäftigte mindestens nach Einzelhandelstarif zu zahlen. Der Mindestlohn muss auf 15,- Euro angehoben werden und ist allein von den Unternehmen zu zahlen", so Kreissprecher Ernst Josef Püschel.

Martina Thomas Kreissprecherin ergänzt, gleichzeitig wurde 2017 bekannt dass Real Leiharbeiter die zunehmend das Stammpersonal ersetzen systematisch um den Anspruch auf gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit prellt. Die Leiharbeitsverträge laufen fast immer vor Ablauf der Frist von neun Monaten, nachdem der Anspruch auf gleiche Bezahlung entstehen würde. Die Linke Rhein-Erft fordert gleiche Bezahlung ab dem ersten Tag und eine entsprechende Anpassung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes.


DIE LINKE.Rhein-Erft

Kreisgeschäftsstelle

Im Spürkergarten 38-40

50374 Erftstadt-Liblar

Tel.: 02235/1703991

E-mail: info@dielinke-rhein-erft.de

 

Kreissprecherin: 

Martina Thomas

Tel.:0171-1817619
E-Mail: martina.thomas@dielinke-rhein-erft.de

 

Kreissprecher:

Ernst Josef Püschel

Tel.: 02233-613765

Mobil:0176-67870295
E-Mail: ernst.pueschel@dielinke-rhein-erft.de

 

Kreisgeschäftsführer:

Stefan Söhngen

Mobil:01775-895565

E-Mail: stefan.soehngen@dielinke-rhein-erft.de
 

Bürgerbüro Rhein-Erft-Kreis

Matthias W. Birkwald MdB

Im Spürkergarten 38-40

50374 Erftstadt-Liblar.

Tel.: 02235/1703992

E-mail:matthias-w.birkwald.wk03@bundestag.de

 

Hier gibt es einen Überblick über wichtige LINKE Themenbereiche und unsere politischen Forderungen dazu. Draufklicken und mehr erfahren:

Arbeit

Europa

Flucht

Frieden

Gesundheit

Hartz IV

Internet

Klima & Energie

Kultur

Mindestsicherung

No AfD

Rente

Umverteilen

Wohnen

Jetzt Mitglied werden!

Die Linke Rhein-Erft Unterstützt die Volksinitiative NRW gegen CETA und TTIP

DIE LINKE stellt Freifunknetz in Betrieb

Kostenlos und "unbürokratisch" an der Geschäftsstelle im „Hügelhaus“ an der Straße Im Spürkergarten 38-40 in Erftstadt-Liblar surfen

DIE LINKE Regionalrat Köln

linksjugend [‘solid] im Rhein-Erft-Kreis,

CLARA

Informativ gestaltet, erläutert Clara, das Magazin der Fraktion DIE LINKE, fünf Mal im Jahr mittels Hinter- grundberichten, Inter- views, Gastbeiträgen und Reportagen aus dem Inneren des Bundestags die parlamentarischen Initiativen der Linken und debattiert aktuelle Themen.

Auf ein Wort: Kontakt zur Linken vor Ort

DIE LINKE.Rhein-Erft unterstützt das Klimacamp20 15